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Mount Everest 2008

Puhhh – jetzt geht es los. Auf den höchsten Berg der Welt. Die Zeit der Planungen, Vorbereitungen, Trainings und Organisation ist vorbei; eine noch nie dagewesene Reise kann beginnen.

Mit einem erfahrenen Autoren- und Kamerateam begleitet INFOkontor eine internationale Expedition aus Ärzten, Bergsteigern und Probanden von 20 bis 60 Jahren auf den Mount Everest. Hier errichten sie von September bis Anfang November 2008 das höchste Medizinlabor der Welt.

Das Bodenpersonal in Köln ist in ständigem Kontakt mit unseren filmenden Autoren, die schon mehrfach im Himalaya unterwegs waren. In diesem Blog wollen wir Einblick in diese spannende Produktion liefern.

Blogging Bigmountain

PS.: Hier die ersten Bilder aus dem Basislager des Mount Everest in 5.400 m Höhe.


Kommentare»

1. infokontor - September 24, 2008

Juchu – die erste große Etappe ist erreicht. Die Expedition ist im Base Camp des Mount Everest angekommen (ca. 5.400 m Höhe). Derzeit werden die medizinischen Geräte ausgepackt und das höchste Medizinlabor der Welt aufgebaut, um die Untersuchungen an normalen Probanden und Bergsteigern vorzunehmen. Außerdem heißt es jetzt: „Akklimatisierung“ an die dünne Luft, während unser Team alles Spannende dabei mit der Kamera festhält.

Blogberg

2. infokontor - September 26, 2008

Von Bettina und Philip aus dem BaseCamp – per Email an uns:

„wir hsben nur 5 Minuten Zeit fuers Internet…deshalb ganz kurz: es geht uns gut, aber es gab viele Problememit Stromversorgung und Rechnern…wir hoffen, es spielt sich bald ein…Das Wetter ist noch nicht gut…einige hatten enorme Probleme mitderHoehe…(ein Zusammenbruch)abeer sonst sind die Itliener lustig draufund kommen uns in allem entgegen…
mehr spaeter, der naechste wartet schon“

3. infokontor - Oktober 7, 2008

Alltag im BaseCamp des Mount Everest – Forscher, Mediziner, Probanden und Bergsteiger haben sich auf 5.400 Meter Höhe eingerichtet und gewöhnen sich nach und nach an die dünne, sauerstoffarme Luft des Hoch-Himalaja. Nachts fällt hier Schnee, tagsüber scheint die Sonne … immerhin.

Jeden Tag finden hier – im höchsten Medizinischen Labor der Welt – Messungen und Untersuchungen statt. Hilfreich ist dabei ein extra entwickeltes Funktionshemd, in das Messdioden eingearbeitet sind. So sparen sich die Probanden das aufwändige Aufkleben der Dioden direkt auf die Haut. Und wer will sich schon bei der Kälte freiwillig „frei machen“.

Wie auch immer: Unser INFOkontor-Team, Bettina Wobst und Philip Flämig, haben gute Laune und filmen fleißig mit.

4. Download vom Mount Everest « Der Berg bloggt - Oktober 7, 2008

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5. infokontor - Oktober 12, 2008

Während es derzeit am Mount Everest stürmt und bitterkalt ist, erreicht mich von dort aus dem schützenden Zelt unseres Teams ein Anruf per Satellitentelefon: Ein paar Tage will die Bergsteiger-Crew ausharren, um mit dem Aufstieg fortzufahren. Einen gefährlichen Eisgang haben sie hinter sich. Tiefe Eisspalten werden normalerweise mit ein oder zwei Leitern überbrückt. Nun hatte das vorher wärmere Wetter die Eiskante aufbrechen lassen, so dass die Crew fünf (!) Leitern aneinander gebunden hatte und jeder einzeln über die tiefe Spalte klettern musste. Hat alles funktioniert. Allen geht’s gut. Bange machte die Bergsteiger viel mehr der Unglücksflug von Kathmandu nach Lukla, rund 3.000 Höhenmeter tiefer. Zwölf deutsche Touristen kamen hier bei einem Flugzeugabsturz ums Leben; plötzliche schlechte Sicht hatte den Flugzeugabsturz in Nepal am Flughafen Lukla verursacht. Derweil bleibt das Wetter schlecht, mal sehen, wie es weitergeht.

6. lukas - Oktober 18, 2008

kein update??

7. infokontor - Oktober 20, 2008

Die Entscheidung fiel schwer: Aber nach etlichen Lawinenabgängen und heftigen Stürmen durch lang dauerndem Jetstream hat die Expedition nun beschlossen, abzubrechen und den Rückweg anzutreten. Zum Hintergrund: Dieser extreme Höhenwind erreicht Geschwindigkeiten von 200 bis über 500 km/h, bei den schlimmsten Orkanen in unseren Breiten werden vielleicht 180 km/h gemessen. Dazu kommen extreme Tiefsttemperaturen, minus 60 Grad Celsius sind durchaus möglich. Bei diesen Bedingungen wäre ein Weitermachen tödlich. Die Entscheidung zum Abbruch war glücklich: Kurz nach dem Abstieg überrollte eine Lawine das Lager 1. Niemand hätte überlebt.

8. infokontor - November 4, 2008

Gesund und munter – unser Team ist wieder daheim, zurück aus den höchsten Höhen in den Arbeitsalltag. Und sie haben viel zu erzählen, es war ja auch eine spannende Expedition, nicht nur aus Sicht der Bergsteiger, sondern vor allem der Wissenschaftler und Mediziner. Über 50 Drehbänder in brillianter HD-Qualität haben Bettina Wobst und Philip Flämig vom Mount Everest mitgebracht, jetzt heißt es Sichten und Schneiden, u.a. fürs ZDF und verschiedene TV-Sender in Europa, die auf eine schöne Geschichte über das höchste Medizinlabor der Welt warten.

9. infokontor - Februar 4, 2009

So – über 50 Stunden Drehmaterial haben wir hier gesichtet und daraus einige Beiträge geschnitten. Das Fernsehen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Schweden, Norwegen, Italien und sogar der Philippinen hat diese ausgestrahlt. Und es geht noch weiter: Die Ergebnisse werden ja derzeit ausgewertet. Da werden wir sicher noch einmal in Mailand im kardiologischen Institut der Universität Mailand drehen. Wir bleiben am Ball.