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Multimedia für Studenten November 30, 2007

Posted by infokontor in Draußen, Marketing, Uncategorized.
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Mit Studenten zusammen zu arbeiten, das macht wirklich Spaß. Gab es doch einen Kontakt zur Rheinischen Fachhochschule Köln, die sich einen guten Ruf auch in der Medien- und Kommunikationswelt erarbeitet hat. Und plötzlich erhalte ich einen Lehrauftrag, stehe im Seminarraum und vermittle den Studierenden im Fach Medienwirtschaft alles rund um Multimedia. Und damit ist nicht nur das Internet gemeint, wie einige Studierende anfangs meinen. Multimedia fängt viel früher an: Wie macht man aus Botschaften Texte, Töne, Filme oder Fotos? Was ist die Gestik einer Website? Welche Gefahren drohen, wenn durch YouTube und Co. die Datenströme im WWW immer dickflüssiger werden? Welche Möglichkeiten des Online-Marketing sind sinnvoll, welche nur Spielerei? Und welche Chancen und Risiken stecken darin für die Kommunikation von Unternehmen? Dies und mehr den wirklich interessierten Studenten vorzustellen und mit ihnen zu diskutieren, ist für mich als neuer Dozent an der RFH eine echte Bereicherung – übrigens auch für meinen Job bei INFOkontor.

Der Berg, der bloggt

Alles nur Zauberei? November 26, 2007

Posted by infokontor in Drinnen, Uncategorized.
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Zaubern in der Kupfersiefermühle

Offene Kinnladen, staunende Gesichter. Alle Team-Mitglieder von INFOkontor waren mehr als verblüfft. Wie immer, durften zwei Mitarbeiter die übrigen zur Weihnachtsfeier überraschen. Und es gab, ebenfalls wie immer, mehr als nur ein suuuper leckeres Essen (10 Punkte von der „Das Perfekte Dinner„-Jury). Das ganze in der fein-rustikalen Kupfersiefer-Mühle in Köln-Rösrath, ein echter Tipp unter den Eventlocations im Bergischen Land, mit Engagement und Liebe zum Detail betrieben von Ehepaar Heike und Christian Jedinat.

Und es war kein Zufall, dass der Chef des Hauses auch als Zauber-Lehrer agierte: Zentimeter vor unseren Augen zauberte er unglaubliche Dinge weg und wieder her, verwandelte sie oder erstaunte mit Kartentricks und anderen Spielereien. Und er machte uns zu Zauberlehrlingen und verriet uns ein paar Tricks zum Nachmachen.

Immerhin erhielten wir so eine leise Ahnung davon, worin der Unterschied zwischen Illusion und Wirklichkeit liegen kann. Als wenn wir Medien-Leute das nicht sowieso schon wüssten … ;-)

Vorweihnachts-Blog-Berg

Glück auf für Schalke-Sponsoren November 21, 2007

Posted by infokontor in Draußen, Marketing, Uncategorized.
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Auf Schalke

Gestern: Netter Abend in der Veltins-Arena. Der hatte weniger mit Fußball zu tun und mehr mit Kommunikation. Gerne bin ich der Einladung eines unserer Kunden gefolgt, der wiederum Sponsor des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 ist. Und der Verein betrieb wiederum professionelle Kundenpflege: Auf dem Sponsorenabend der Königsblauen wollten Vereinsmanager, die Trainer Mirko Slomka, Oliver Reck und auch einige Spieler wie Kevin Kuranyi zeigen, wie eng Glück und Spiel manchmal miteinander verknüpft sind. (Ob das ein Erklärungsversuch der aktuellen Tabellensituation ist, habe ich nicht erfahren.) ;-)

Wie auch immer: Die Fußballprofis konnten den geladenen Sponsoren bei Roulette, Black Jack und Poker das unmittelbare Gefühl zwischen Gewinn und Verlust vermitteln – jedem Gast wurden 200 Knappen-Dollar zur Verfügung gestellt, die man vermehren oder verlieren konnte. Viel wichtiger aber war die gute Gesprächsatmosphäre, die Schalke geschaffen hatte: Gespräche mit netten Menschen und neuen Kontakten – so kann Kommunikation auch außerhalb der digitalen Welt funktionieren.

Blog auf.

Ranga Yogeshwar war dabei, aber kam nicht. November 19, 2007

Posted by infokontor in Draußen, Public Relation, Uncategorized.
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Jetzt ist die Zeit der Preisverleihungen. Zum Beispiel den KIT-Medienpreis, zu dem ich letzten Freitag geladen war. Auch unser neuer Kunde „Solarklar“, eine Plattform rund um Umwelttechnik und Klimaschutz, freute sich über die Auszeichung, die von der Land-Der-Ideen-Initiative verliehen wurde. Herzlichen Glückwunsch.
Teil der Solarklar-Plattform ist ein Web-Channel, auf dem Möglichkeiten zum Klimaschutz für Hersteller, Händler, Handwerker und Häuslebauer in Filmen vorgestellt werden sollen.
KIT steht übrigens für Kreativität, Innovation und Technik; die Initiative legt Wert darauf, solche Preise „von unten“ als Bürgerinitiative zu verleihen. Das bewegte Bilder besser funktionieren, als das rein gesprochen Wort, zeigten Initiator Hans-Georg Torkel und Winfried Sturm, vom Stern ausgezeichneter Lehrer des Jahres: Den Innovationspreis hatten die beiden rührigen Herren dem WDR-Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar vorab im Studio in Baden-Baden übergeben und als Video eingespielt. Immerhin.

Damit kein falscher Eindruck entsteht. Das hier oben war nicht der Einspielfilm. ;-) Trotzdem nett, oder?

Blogberg

Sind Blogs für Unternehmen gut? November 14, 2007

Posted by infokontor in Draußen, Marketing, Public Relation, Uncategorized.
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Dialoq Kommunikationstreffen

Wie verändert Web 2.0 die Kommunikation von Unternehmen? Diese Frage stellten Experten gestern auf dem Kommunikationstreffen „dialoq“ in Düsseldorf. Eine Antwort gab es für mich nicht. Auch wenn sogenannte Top-Blogger wie Mark Pohlmann, der als freier Berater unterwegs ist, und Thomas Knüwer, Reporter beim Handelsblatt, mit auf dem Podium saßen. Dass Blogs EINE Kommunikationsform sein kann, wurde mir zu wenig herausgestellt – die Diskutanten vermittelten eher den Eindruck, Blogs seien DIE Kommunikationsform. Ich bin ja nun auch ein Freund der digitalen Medien, wünsche mir aber auch bei solchen Veranstaltungen auch mal einen Blick auf den Wald und nicht nur auf den Baum!

Thomas Knüver sprach davon, Kommunikation sei ein grundsätzliches, menschliches Bedürfnis; deswegen funktioniere das Internet, deswegen würden auch Blogs funktionieren. Ich kann dem Blog-Kollegen nur eingeschränkt zustimmen: Kommunikation ist ein menschliches Bedürfnis, ja. Aber bitte nicht so überproportional übers Internet. Wir können nicht auf die vielen non-verbalen Informationen verzichten, die wir beim Geplauder im Büroflur, vor Meetings oder mit Familie und Freunden in der Freizeit von unserem Gegenüber erhalten.

Meine Meinung also: Blogs als Mittel der Unternehmenskommunikation, ja – aber bitte nur als kleiner Teil. Das Internet bietet noch viele weitere Möglichkeiten der Kommunikation, und dann gibt es ja tatsächlich noch die – immer noch – meistgenutzten Medien TV und Radio. Und ohne Ende Printprodukte (auch wenn hier tatsächlich die Auflagen kontinuierlich sinken).

Was ich aus der Diskussion heraus unterschreiben kann: Kommunikationsentscheider wissen noch viel zu wenig über das Internet. Das ist auch meine Erfahrung. Deshalb trauen sich viele Marketing- und PR-Manager nicht oder zu wenig an das Internet als mittlerweile zeitgemäßes Medium heran.

Verändert denn nun Web 2.0 mit seinen Blogs und Wikis die Kommunikation von Unternehmen? Eine Antwort gab es nicht. Meine ist: Das Internet insgesamt als demokratisierte Informationsquelle hat die Hierarchien in den Unternehmen flacher gelegt und damit die Kultur in vielen Firmen positiv verändert.

Vielleicht haben Sie eine andere Meinung?

Bigmountain

Digitaler Durchbruch ? November 2, 2007

Posted by infokontor in Draußen, Marketing, Public Relation, Uncategorized.
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Wir hören es von allen Seiten: Kommunikation im Internet wird immer wichtiger, Unternehmen stecken immer mehr Geld in Online-Maßnahmen. Am liebsten auch noch erfolgsorientiert. Oder performance-basiert, wie die Media-Leute sagen. Nun schlägt auch die Werbebibel „W&V“ mit dem Thema im Titel auf. Demnach werden sich die Werbe-Spendings im Internet vervielfachen. Der Werbemarktanteil im Internet wird nach den Prognosen der im Heft vorgestellten OMD-Studie konservativ betrachtet von jetzt drei Prozent auf rund 25 Prozent steigen, oder, in Euro ausgedrückt, auf 6,2 Milliarden Euro Netto-Spendings. TV sackt auf Platz zwei, die Printmedien fallen weiter deutlich ab, immerhin kommen Tageszeitungen noch auf Platz drei. Weil das Internet alle Mediengattungen in sich vereint und wirklich multimedial genutzt werden kann, wird es in wenigen Jahren die Rolle als Leitmedium vom TV übernehmen. Die neue Devise für erfolgreiche Kommunikation, so W&V, heißt Content statt GRP (Gross Rating Point = Bruttoreichweite).

Als Contentagentur, die sich immer auf die Inhalte als wesentlicher, weil glaubwürdiger Träger von Botschaften konzentriert, sehen wir dieser Entwicklung mit Freude entgegen. Oder besser: Wir können die Entwicklung jetzt schon bestätigen. Immer mehr Kundenanfragen gehen in diese Richtung. Fragmentierte, individuelle Lösungen sind gefragt. Mein Team hat die ersten Projekte schon umgesetzt und dabei festgestellt: Dies erfordert von Kunde und Agentur mehr Strategie, Differenzierung und komplexere Organisation – bis hin zur Veränderung von kundeninternen Strukturen. Ich stelle also fest: Der Kurs ist abgesteckt, der Wind bläst aus der richtigen Richtung. Nur müssen Kunden sich jetzt trauen, vom Dampfschiff ins Schnellboot umzusteigen.

Bloggender Berg