jump to navigation

Vergiss Lohas! Mai 14, 2009

Posted by infokontor in Uncategorized.
add a comment

Der „Lifestyle of Health and Sustainability“ steht für Nachhaltigkeit und Genuss, Umweltschutz und Design, Ethik und Ästhetik. Ein Riesentrend, will man Marketing-Instituten glauben; ein Drittel der Deutschen sollen Lohas-Anhänger sein. Allerdings ohne dies zu wissen. Grund genug für eine Experten-Runde in der Reihe „dialoq – das kommunikationstreffen„, diesmal im Museum Kunstpalast in Düsseldorf. Schick. Passte.

Lohas beim "dialoq" (schnell mit Handy fotografiert)

Lohas beim "dialoq" (schnell mit Handy fotografiert)

Ein bisschen mehr Tiefgang hätte ich mir schon gewünscht, sollte es doch um Nachhaltigkeit und Kommunikation gehen. Aber die Diskussion plätscherte nur auf der Oberfläche, jeder weiß doch, wie wichtig Nachhaltigkeit ist, und dass Unternehmen darauf reagieren müssen. Sie sollen redlich sein, sonst schlägt die Utopia-Fangemeinde gnadenlos zurück (siehe Lidl und der erfolglose Kauf der Biokette „Basic“).

Die Moderation fasste zusammen: „Vergiss Lohas, aber denke an das, was dahinter steht!“ Dem kann ich nur zustimmen, das hätte man auch schneller haben können (und ohne Tonprobleme – Tipp an die Technik: Das Mikro wird immer an die Seite Richtung Moderator gesteckt, weil der Sprecher hierhin den Kopf am häufigsten wendet).

Über Lohas diskutierten, vlnr.:  Dirk O. Evenson (Leiter Kommunikation Verband der Automobilindustrie), Claudia Langer (Gründerin der Utopia AG und der Utopia Stiftung), Moderator Hans Ulrich Helzer (ergo Kommunikation), Frank Stauss (Geschäftsführer und Kreativchef der Werbeagentur BUTTER.) und Peter Unfried (Stv. Chefredakteur taz).

Nachhaltige Grüße

Blogberg

Medienkrise – wohin steuern die Verlage? April 23, 2009

Posted by infokontor in Uncategorized.
Tags: , , , , , , , , , ,
add a comment

Gewinner und Auslaufmodelle – wer profitiert von der Medienkrise? Diese Frage diskutierten führende Verlagsprofis in Hamburg: Dr. Rainer Esser (Die Zeit), Julia Jäkel (G+J), Christoph Keese (Axel Springer), Fried von Bismarck (Der Spiegel) und Kay Oberbeck (Google Germany) parlierten durchaus sinnhaft und unterhaltsam, wie wichtig Qualitätsjournalismus ist und wie schwierig es ist, vernünftige Bezahlmodelle für gute Inhalte im Internet durchzusetzen.

Die von Hubert Burda zitierte Idee, erst die Kirche voll zu machen und dann mit dem Klingelbeutel herumzugehen, wie Moderator Meinolf Ellers von der dpa-infocom erläuterte, funktioniert nicht. Da müsse eher – wie bei einer Kirchensteuer – eine Flatrate her. Das ist typisch deutsch, finde ich (nicht umsonst gibt’s die Kirchensteuer in kaum einem anderen Land).

Die Diskussion ging eher an der Ausgangsfrage vorbei, so mein Eindruck an diesem Abend. Die Medienkrise der Verlage liegt nicht nur an der schwächelnden Wirtschaft und den damit zurückgehenden Anzeigen. Die Medienkrise ist auch hausgemacht: Im Blätterwald gibt es einfach ein Überangebot, das der Leser nicht mehr benötigt, weil er ja gleichzeitig User ist und bessere, schnellere und multimediale Alternativen im Internet findet. Fried von Bismarck deutete dies an: Auch die Autoindustrie in den USA hat zulange am Bedarf vorbei produziert.

Also – in dieser Runde habe ich nichts über Gewinner und Auslaufmodelle erfahren. Vielleicht ein bisschen mehr darüber, wohin die Verlage steuern: Ja, Print ist wichtig. Ja, der Leser ist wichtig. Ja, das Internet müssen wir alle bedienen. Man ist also weiter in der Probierphase und folgt jedem Trend. (Nein, nicht jedem: Der Begriff „Twitter“ fiel nicht ein einziges Mal.)

Was die Protagonisten vergessen haben, zumindest in dieser Diskussion: Journalisten sind nicht mehr die alleinigen Torwächter für gute Information. Die ehedem gut situierten Verlage haben eine mächtige Konkurrenz bekommen. Über das Internet liefern auch Unternehmen, Verbände und Institutionen Inhalte direkt an ihre Zielgruppen, Firmen werden zu Publizisten, Pressesprecher zu Programmdirektoren. Dank Unterstützung durch gute Agenturen werden diese Inhalte immer professioneller. Dazu kommt der User, der seine Inhalte selbst erstellt und anbietet – qualitativ vielleicht nicht so fundiert, aber dafür nah an der Realität und damit glaubwürdig und emotional.

Wenn die Medien, und hier meine ich die traditionellen Verlage, hier die Chancen suchen, können sie ihre Leser wieder entdecken und mit einem guten Zusammenspiel von Print und Internet gutes Geld verdienen.

BlogBerg für eMedien

„Content counts!“ Einsichten und Aussichten vom Web Content Forum in Köln April 6, 2009

Posted by infokontor in Draußen, Marketing, Public Relation.
Tags: , , , , , , , , , ,
add a comment
Thema Corporate TV: Dr. Nikolai Behr, Corporate TV Association, Wilfried Große-Berg, INFOkontor, Martin Meyer-Gossner, CBS Interactive, Thomas Mickeleit, Microsoft Deutschland, Ibrahim Evsan, sevenload

Thema Corporate TV, vlnr.: Dr. Nikolai Behr, Corporate TV Association, Wilfried Große-Berg, INFOkontor, Martin Meyer-Gossner, CBS Interactive, Thomas Mickeleit, Microsoft Deutschland, Ibrahim Evsan, sevenload

Bewegte Bilder werden immer mehr zum Leitmedium für die Kommunikation von Unternehmen – breitbandiges Internet und geringe Produktionskosten machen es möglich. Immer mehr Unternehmen nutzen das Netz, um mit Corporate TV Kunden und Mitarbeiter zu informieren. Aber muss es gleich ein unternehmenseigener TV-Sender sein? Dies konnte ich mit weiteren Experten, die es wissen müssen, auf dem Web Content Forum in Köln diskutieren.

Hochglanz-Sender im Internet

Auch wenn audi.tv, mercedes-benz.tv oder gm.tv mit eigenen, hochwertigen Programmen im Internet unterwegs sind, so der Standpunkt, den ich vertreten habe, können Firmen auch für kleines Budget die Vorteile von bewegten Bildern ausschöpfen: Zum Beispiel als Unternehmenspräsentation für die Homepage, als Produktinformation für den Vertrieb oder als multimediale Bedienungsanleitung. Die Vorteile zeigt ein Vergleich eines Mitarbeiters, den ich kurz erläutern konnte: Versuchen Sie einmal, jemandem das Binden einer Krawatte in Textform, als Fotoreihe oder als Film zu erklären! „Video is the Winner.“ Und das für kleines Geld.

Auch wer über die eigene Seite hinaus Themen in die multimediale Welt hinausstreuen möchte, also über das Internet eine größtmögliche Öffentlichkeit erreichen will, kommt mit einem eigenen Portal als einzige Maßnahme nicht weit. Neben Online-PR mit Web-Videos und Viral-Marketing gibt es viele Werkzeuge, die die Wahrnehmung eines Themas verbessern. Eine multimediale Presse-Site, Suchmaschinen-Optimierung („Search Engine Optimization“, kurz SEO), Suchwortanzeigen („Search Engine Marketing“, kurz: SEM), das Verteilen der Themen („Seeding„) sind nur ein paar Beispiele solcher Tools.

„Was zählt, sind gute Inhalte!“

Das wichtigste ist aber ein gutes Thema, so konnte ich aus unseren Erfahrungen bei der Kommunikationsarbeit mit unseren Kunden berichten, „Content counts!“. Bevor man also allzu voreilig die Kamera in die Hand nimmt, sollte man sich Gedanken über ein gutes Konzept machen, das die Aktzeptanz der Redaktionen und der User findet. Und dann in der Qualität produzieren, die angemessen ist. Bei Mercedes-Benz bleibt es dann wohl das Hochglanz-Format.

Die ganze Podiumsdiskussion gibt’s hier bei sevenload.

Content-Berg

Smart jagt Pink Panther März 30, 2009

Posted by infokontor in Auf dem Schirm, Draußen, Public Relation.
Tags: , , , , , , , ,
add a comment

Manchmal gibt es Produktionen, da haben wir besonders viel zu lachen. Den Kinostart von „Pink Panther II“ im März hat unser Team für smart mit einem ePRESSrelease unterstützt. Die Pressemeldung ist ein Multimedia-Dokument mit eingebauten Videos, Fotos und Download-Option und erleichtert die Arbeit besonders für die Online-Redaktionen.

In der Fortsetzung des erfolgreichen Kinohits “Der Rosarote Panther“ spielt ein smart fortwo die automobile Hauptrolle. Der unerschrockene, aber ein wenig tollpatschige Inspektor Clouseau (Steve Martin) jagt in seinem kleinen Dienstfahrzeug quer durch das Großstadtgewühl von Paris. Kleiner Ausschnitt gefällig?

Mit von der Partie sind übrigens Jean Reno als Clouseaus Partner Ponton, John Cleese als Chefinspektor Dreyfus und Emily Mortimer (als Nicole, das Objekt seiner heimlichen Zuneigung). Ergänzt wird das Team durch Andy Garcia, Alfred Molina, Yuki Matsuzaki (bekannt aus „Briefe aus Iwo Jima“) und Bollywood-Star Aishwarya Rai Bachchan.

Lachender Berg

Mit Mercedes auf die Fashion Week nach Berlin Februar 4, 2009

Posted by infokontor in Uncategorized.
Tags: , , , , , , ,
1 comment so far
Startseite Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Startseite Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Lange hab ich hier ja nichts von mir hören und sehen lassen. Nun waren wir zum Jahresende 2008 und jetzt im Januar voll ausgelastet. Unter anderem mit der Entwicklung, Programmierung und Redaktion für die Presseseiten der Berlin Fashion Week. Sehr stylish.

Für den Hauptsponsor Mercedes-Benz haben wir hier – in Zusammenarbeit mit der PR-Agentur Pleon – den kompletten Newsroom als multimediale Plattform für alle Medien realisiert. Tagesaktuell haben wir Texte, Fotos, Audios und Videos über die Schauen von Joop bis Strenesse bereitgestellt. Dazu haben wir für ein Online-Medienpräsenz mit über zwei Milliarden Pageimpressions (!) gesorgt. Sicherlich haben dabei auch prominente Zugpferde wie Boris Becker oder das Top-Model Julia Stegner geholfen, die als Mercedes-Benz-Botschafter nicht fehlen durften.

So funktioniert „multimedia“. Kompliment an mein Team!

Blog-Berg

Hier ein Video dazu:

Zurück vom Mount Everest November 4, 2008

Posted by infokontor in Draußen.
Tags: , , , , , ,
add a comment
INFOkontor-Team am Mount Everest

INFOkontor-Team am Mount Everest

Bin ich froh: Unser Team ist gesund und munter vom Mount Everest zurückgekehrt. Im Bild: Philip Flämig, Bettina Wobst und der film- und klettererfahrene Sherpa Mingmar (vlnr.). Wichtigste Erkenntnis von Bettina: „Der Berg zeigt Dir Deine Grenzen, er zeigt Dir aber auch Deine Möglichkeiten.“ Ein paar Tage nach Abbruch des Lagers rückten die Lawinenabgänge, die man im Hintergrund sieht, näher und überrollten die gesamte Fläche. Niemand hätte überlebt.

Über 50 Stunden Drehmaterial haben Bettina und Philip von der Expedition im höchsten Medizinlabor der Welt mitgebracht. Und jetzt geht die Arbeit weiter, schließlich sollen ja ein paar Filme daraus geschnitten werden …

Respekt-Berg